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E-Mobilität

Montageanlagen für Zellkontaktiersysteme

AKE ist Hersteller von vollautomatischen Montagelinien zur Produktion von Zellkontaktiersystemen in der E-Mobilität.

Zellkontaktiersysteme (ZKS) sind im E-Fahrzeug für die Verschaltung der einzelnen Batteriezellen zuständig. Sie unterscheiden sich dabei in zahlreichen Merkmalen. Je nach Fahrzeugdesign und Anforderung der OEMs gibt es unterschiedliche Anordnungen der Zellen entsprechend der Platzverhältnisse im Fahrzeug, eine Parallel- oder Reihenschaltung ist möglich. Die Zellen werden zu Einzel- oder Doppelmodulen zusammengesetzt und eignen sich zum Einsatz in Hybridfahrzeugen (HEV/PHEV) sowie in rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen (BEV).

Konzeptbeispiel Montageanlage für Zellverbinder

Die Produktionsanlagen von AKE bieten ein intelligentes Produktionskonzept zur Abdeckung verschiedenster Bauteilvarianten ohne Rüstvorgänge. Durch skalierbare Anlagenkonzepte sind unterschiedliche Taktzeiten realisierbar. Während der Produktion findet eine vollständige Datenerfassung und Prozessüberwachung statt, was eine 100-prozentige Rückverfolgbarkeit garantiert.

Im Folgenden ein Auszug der Prozesse, die in unsere Montageanlagen für Zellkontaktiersysteme integriert werden:

Prozesse
1. Automatisches Zuführen verschiedenster Einzelteile
  • Stromschienen
  • Stromabgriffe
  • Temperatursensoren
  • Gehäuse- und Trägerteile

2. Bauteilabhängige vorbereitende Tätigkeiten an den Stromschienen
  • Bestücken von Abgriffen und Sensoren
  • Montieren
  • Laserschweißen
  • Kleben

3. Montieren der vorbereiteten Stromschienen in Gehäuse oder Trägerteile

4. Ultraschallschweißen und Heißverstemmen

5. Je nach Anforderungen Kombination mit manuellen Montage-Stationen (z.B. zur Kabelmontage) oder mit Nacharbeitsplätzen

6. EOL-Prüfungen
  • HV-Durchschlagsprüfungen
  • Kommunikationsprüfungen der Funktionsbaugruppen

7. Bauteilkennzeichnung als DMC und Klartext
  • Etiketten
  • Laserkennzeichnung

8. Automatisches Ablegen in Kundenverpackungen
  • Trays
  • Paletten

Dokumentationsumfänge
  • Chargennummern der Einzelteile
  • Einzelteilrückverfolgung von sicherheitsrelevanten Einzelteilen wie zum Beispiel HV-Trennelementen
  • Fügekräfte und –wege
  • Parameter der Klebstoffapplikation
  • Parameter der Laserschweißung
  • Kameraauswertungen
  • 2D- und 3D Messergebnisse
  • Prüfergebnisse aus den elektrischen Prüfungen
  • Allgemeine Informationen zum Bauteil wie Einzelteilnummer, Produktionszeit, Produktvarianten, u.v.m.